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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Bezirk Kelsterbach e.V. findest du hier .
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Vom 27.07. bis 29.07.2026 kämpfte die europäische Rettungsschwimm-Elite im historischen Olympiastadion von Rom um die Medaillen. Mittendrin: Der Kelsterbacher Nachwuchsathlet Leon Langguth, der sich in seinem ersten Jahr in der Altersklasse 15/16 eindrucksvoll gegen die internationale Konkurrenz aus 13 Nationen behauptete. Der Rettungssportler der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Bezirk Kelsterbach e.V. wurde nach seinen Podestplatzierungen in diversen Einzelstrecken bei den Deutschen Einzelstreckenmeisterschaften dieses Jahr im Mai vom Bundesverband der DLRG für den Deutschen Kader rekrutiert.
Auftakt im historischen Ambiente
Die EYLC begannen mit einer feierlichen Eröffnungszeremonie im Stadio Olimpico del Nuoto. Die beeindruckende Wettkampfstätte, die eigens für die Olympischen Spiele 1960 erbaut wurde, bot eine atemberaubende Kulisse. Direkt im Anschluss an die Feierlichkeiten wurde es für die Athleten ernst: Die erste Disziplin stand mit der „SERC“ (Simulated Emergency Response Competition) an. Bei dieser anspruchsvollen Einsatzsimulation müssen die Retter ein realistisches Notfallszenario im Wasser mit mehreren Verunglückten innerhalb von nur zwei Minuten koordinieren und lösen.
B-Finals und eine neue Bestzeit in 100 m Lifesaver an Tag 2
Am zweiten Wettkampftag verlagerte sich das Geschehen auf die klassischen Pool-Disziplinen. Auf dem Programm standen die Einzelstrecken 200 m Hindernis, 100 m Lifesaver und die 100 m kombinierte Rettungsübung. Leon zeigte von Beginn an eine starke Form und qualifizierte sich für alle B-Finals am Nachmittag. Dort konnte er seine Zeiten aus dem Vorlauf nochmals bestätigen, in 100 m Lifesaver verbesserte er sogar seine Bestzeit. Außerdem unterstützte er das männliche Team in der 4 x 50 m Hindernisstaffel, in der sie gemeinsam Platz 5 belegten.
Einzug ins A-Finale in 200 m Superlifesaver mit einer neuen Bestzeit an Tag 3
Der finale dritte Wettkampftag hielt für Leon die Strecken 50 m Retten und die Königsdisziplin 200 m Superlifesaver bereit. Während er sich über 50 m Retten erneut souverän für das B-Finale am Nachmittag qualifizierte, gelang es ihm über die 200 m Superlifesaver im Vorlauf seine Bestzeit zu unterbieten. Damit schaffte Leon es in das A-Finale und sicherte sich die Top-8-Platzierung. Darüber hinaus stand am Nachmittag noch die 4 x 25 m Puppenstaffel auf dem Programm, bei der Leon noch einmal wichtige Punkte für die Gesamtwertung mit dem männlichen Team durch Platz 5 für die deutsche Nationalmannschaft sammelte.
Ein starkes Fundament für die Zukunft
In der Endabrechnung reichte es für Leon mit der Nationalmannschaft zu einem hervorragenden 5. Platz in der Nationenwertung. Für den jungen Rettungsschwimmer war die EM ein voller Erfolg. Als einer der jüngsten im Starterfeld schaffte er es auf allen seinen Einzelstrecken unter die Top 15 in Europa – ein Ergebnis, das für die kommenden Jahre einiges verspricht.
Ein besonderer Dank gilt dem Verein und dem Trainerteam für die Unterstützung während der intensiven Wettkampfvorbereitung für die EYLC.
Als nächstes großes Event stehen dieses Jahr noch die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im Rettungsschwimmen Anfang November in München an. Nach einer kurzen Pause geht es hierfür direkt wieder in die Vorbereitungsphase.
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